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01-02/2013 —
TELE-audiovision International —
全球发行量最大的数字电视杂志
5. Statusanzeige des
HD-MOD-001T
6. Frequenzwahl
7. Der Kanalname des selbst
erzeugten DVB-T Kanals lässt
sich individuell festlegen
8. Die PID Werte lassen sich
vom Anwender individuell
festlegen
9. Eingabe des Kanalnamens
10. Der Bootvorgang des
HD-MOD-001T benötigt ca. 25
Sekunden
11. Auswahl des
Eingangssignals
samt ist das Thema Fehler-
korrektur aber nicht allzu
dramatisch zu bewerten,
denn schließlich wird unser
DVB-T Signal nicht via Funk
übertragen sondern ledig-
lich in einer relativ kleinen,
lokalen Koaxialverkabelung
verteilt. Wie übrigens in al-
len Hauptmenüpunkten des
HD-MOD-001T liefert der
Eintrag „Retrieve Status“
eine gebündelte Anzeige al-
ler eingestellten Parameter,
das hat sich bei uns im Test
mehrmals als sehr prak-
tisch erwiesen.
Der Modulator verarbei-
tet jeweils nur das Signal
einer der drei möglichen
Eingangsquellen, der An-
wender muß daher zuerst
im Menüpunkt Video eine
Auswahl zwischen HDMI,
YUV und CVBS treffen. Auf-
lösungsseitig kann sich der
Modulator dabei entweder
automatisch an das emp-
fangene
Eingangssignal
anpassen, das hat im Test
auch bestens funktioniert,
oder der Anwender wählt
manuell zwischen den Auf-
lösungen 480i, 480p, 576i,
576p, 720p oder 1080i. Sehr
gut gefallen hat uns dabei,
dass der Benutzer auch
Helligkeit, Kontrast, Farb-
sättigung und Farbraum
einstellen kann, gerade bei
analogen Eingangssignalen
ist das zuweilen äußerst
hilfreich. Um die korrekte
Funktionsweise des Modu-
lators zu testen kann dieser
auf Wunsch ein Balkentest-
bild erzeugen, dieses lässt
sich über einen eigenen
Menüeintrag mit nur einem
Tastendruck
aktivieren
bzw. deaktivieren. Die En-
coder Rate, also die Daten-
rate und somit letztlich die
Anzahl an Redundanz, die
dem Ausgangssignal hinzu-
gefügt werden kann, lässt
sich vom Anwender indi-
viduell festlegen, so dass
eine stabile Signalübertra-
gung garantiert ist.
In direktem Zusam-
menhang mit dem Haupt-
menüeintrag Video steht
auch der Punkt Audio, hier
hat der Besitzer des Satson
Modulators die Möglich-
keit, die Bitrate des Audio-
ausgangssignals mit den
Werten 128, 256 oder 384
kbps festzulegen und so die
Qualität des ausgegebenen
Audiosignals zu definieren.
In der Praxis empfiehlt es
sich, diesen Wert auf 128
oder 256 kbps zu belassen.
Selbstverständlich bietet
der HD-MOD-001T auch die
Möglichkeit, den fertig er-
zeugten DVB-T Stream zu
personalisieren und zwar
einerseits durch einen frei
wählbaren
Kanalnamen
(bis zu 15 Zeichen), durch
individuelle PID Belegung
von Audio, Video, PMT und
PCR PID sowie durch eine
ebenfalls frei wählbare NID
(Network ID), die wiederum
bis zu 15 Zeichen umfassen
kann. Das Verändern bzw.
Einstellen von Kanalname
und Network ID mit Hilfe
des Tastenkreuzes dauert
etwas lange, aber in Anbe-
tracht der Tatsache, dass
man diese Arbeit nicht all-
zu oft durchführen wird ist
das eine elegante Art, die
Daten einzugeben. Die PID
Werte müssen dem Modu-
lator übrigens in dezimaler
Form mitgeteilt werden,
das spart lästiges Umrech-
nen in das hexadezimale
Format.
Zu guter Letzt fiel un-
ser Blick noch auf den Be-
reich System, in dem die
Grundeinstellungen
des
Modulators angepasst wer-
den können. Hier besteht
die Möglichkeit, den RJ-45
Netzwerkanschluss zu kon-
figurieren, der Modulator
unterstützt dabei entwe-
der das DHCP Protokoll mit
dessen Hilfe er IP-Adresse,
Gateway und DNS Server
automatisch vom Router
beziehen kann, oder der
Anwender gibt diese Para-
meter manuell ein. Weiters
offenbart der Satson Mo-
dulator noch Informationen
zur verwendeten Hard- und
Software und erlaubt zu-
dem das Zurücksetzen aller
Einstellungen in den Aus-
lieferungszustand. Da der
Hersteller
kontinuierlich
an der Weiterentwicklung
des Modulators arbeitet,
ist auch ein Update der Be-
triebssoftware vorgesehen.
Unsere besondere Neu-
gierde erweckte der RJ-45
Netzwerkanschluss, hinter
dem sich, wie man vielleicht
auf den ersten Blick vermu-
ten würde, kein Webserver
verbirgt. Satson setzt zur
Überwachung und Fernwar-
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