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03-04/2013 —
TELE-audiovision International —
全球发行量最大的数字电视杂志
ist nicht viel Übung notwendig, um an-
hand der Grafik erkennen zu können,
ob das Videosignal brauchbar ist.
- Audio-Signal:
Wie beim Video-Si-
gnal kann man mi t dem DSO201 auch
das Audio-Signal darstellen. So kann
leicht geprüft werden, ob ein Signal
anliegt oder ob es innerhalb des Recei-
vers einen Fehler gibt. Kleiner Tipp am
Rande: prüfen Sie, ob die Lautstärke
nicht auf null gesetzt ist, der Mute-Mo-
dus aktiv ist oder nur die digitale Ton-
Ausgabe aktiv ist…
Immer wieder funktioniert irgend-
etwas nicht, doch in Minutenschnel-
le kann man mit einem Oszillopskop
wie dem DSO201 herausfinden, was
schon wieder schief gelaufen ist. Mal
fehlt die LNB-Spannung, mal ist der
0/22kHz-Generator defekt. Häufiger
sind es jedoch Fehler in der Verkabe-
lung: falsches Kabel am Multischalter
angeschlossen und im Zimmer kommt
kein Signal an. Ruck zuck hilft das
DSO201.
Wenn man vom DSO201 nicht ein
vollwertiges Digital-Oszilloskop der
Profi-Klasse erwartet dann wird man
durchaus überrascht. Das Gerät ist
winzig klein und sehr preiswert. Heu-
te idt es bei uns im Test Center fester
Bestandteil unserer Standard-Ausrüs-
tung, denn es belegt weniger Platz als
ein Multimeter und immer wieder eig-
net es sich zur Fehlersuche.
1. Das DSO201 wird mit Hilfe der DfuSe Demo Applikation programmiert. Das Messgerät
wird mit gedrückter VOL-Taste eingeschaltet und über USB an den PC angeschlossen.
DfuSe sollte nun oben links „STM Device in DFU Mode“ anzeigen.
2. Zuerst sollten Sie auf jeden Fall ein Backup der vorinstallierten Firmware machen.
Drücken Sie dazu zuerst auf „Choose“ um die Zieldatei anzugeben und dann auf
„Upload“. Wenn die Statuszeile unten „Target 00: Upload successful !“ anzeigt, können
Sie ohne Risiko andere Firmware-Versionen aufspielen, denn zur Not können Sie das
Backup zurückspielen.
In unserem Testcenter
geht es gewöhnlich hek-
tisch her, denn es gilt Recei-
ver, Messgeräte, TV-Karten
usw ausgiebig zu testen.
Dass dabei manchmal auch
Fehler passieren, lässt sich
nicht vermeiden. Und so
passierte mir ein dummes
Missgeschick: jeder weiß,
dass man LNB-Kabel nicht
bei angeschaltetem Tuner
ab- und anstecken soll, um
einen Kurzschluss zu ver-
meiden. Wenn man aber
bei einem Test die Kabel
zig Mal umstecken muss,
dann verzichtet man schon
mal auf diese goldene Re-
gel.
Als ich in der letzten
Nacht wieder aufs ext-
remste eine Sat-Karte tes-
tete und dabei zwischen
verschiedenen Antennen
umschaltete, wollte ich
noch schnell die motori-
sierte Antenne anschlie-
ßen. Dazu steckte ich das
Eines
Tages beim
Testen...
Kabel ab und wollte es an
die Antenne anstecken, als
ein kleiner Funke vom In-
nenleiter auf die Ummante-
lung sprang. Dies passier-
te mir nicht das erste Mal,
doch irgendwie hatte ich im
anschließenden Test kein
ordnungsgemäßes Signal.
Klar dachte ich, dass der
Tuner defekt wäre. Doch so
einfach war es nicht, denn
ich konnte sehr wohl Trans-
ponder mit CrazyScan dar-
stellen. Doch die Antenne
dreht sich nicht und eigent-
lich sollte das Spektrum
anderes aussehen.
Um es kurz zu machen:
erst mit dem DSO201
konnte ich klar ermitteln,
dass der Tuner die nötigen
14/18V nicht mehr liefer-
te. Dass ich trotzdem die
Transponder empfangen
konnte, lag einzig daran,
dass die Antenne über ein
Twin-LNB verfügte! Die
notwendige Spannung wur-
de vom ebenfalls ange-
schlossenen Sat-Messgerät
geliefert… Deshalb konnte
das Signal empfangen wer-
den, aber nicht zwischen
den Ebenen umgeschaltet
werden. Gerade bei sol-
chen „komischen“ Fehlern
eignet sich ein Oszilloskop
ideal, um herauszufinden,
was denn los ist.
Und kleiner Tipp am Ran-
de: wenn Sie LNB-Kabel an
einer Sat-Karte im PC um-
stecken wollen ohne diesen
extra aus- und anzuschal-
ten, beenden Sie mindes-
tens die TV-Applikationen.
So wird die Stromzufuhr
zum Tuner auch abgeschal-
tet und ein Kurzschluss
sollte keine Schäden er-
zeugen.
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