The TBS 6991 with DVB Viewer
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TELE-audiovision International — The World‘s Largest Digital TV Trade Magazine
— 03-04/2013
wendig, aber nett für den Re-
port ist die korrekte Angabe
der geografischen Position
der Empfangsantenne.
- Satellite Info: Um die Re-
ports später besser verglei-
chen zu können sollte man
ebenfalls die Informationen
zum aktuellen Satelliten ein-
tragen.
- Style: In dieser Gruppe
kann die Darstellung der Gra-
fik den eigenen Wünschen
angepasst werden. Die Dicke
der Linien, der Kurventyp und
die Farben können gewählt
werden. Außerdem entschei-
den zwei Schaltflächen, wel-
che der beiden Polarisationen
dargestellt werden (H/L, V/R
oder beide).
- Device: Hier wird die
TBS 6991 Karte mit dem ge-
wünschten Tuner gewählt.
Weiterhin sind die DiSEqC-
Parameter anzugeben, wobei
CrazyScan eine kaskadierte
DiSEqC-1.0 und DiSEqC-1.2
Sequenz ermöglicht. Ideal um
auch komplexe Anlagen mit
mehreren über DiSEqC-1.0
zusammen geschalteten mo-
torisierten Antennen anzu-
steuern.
- LNB: Hier werden die Fre-
quenzen des lokalen Oszilla-
tors gesetzt. Ein Drop-Down
Menü erlaubt es, aus vorde-
finierten LNB-Typen den ge-
wünschten zu wählen.
- Intervall: Der Anwender
kann in dieser Gruppe die
Start- und Endfrequenz für
den Suchlauf angeben sowie
den Frequenzschritt und die
Polarisation (H/L, V/R oder
beides) wählen. Die Option
Loop aktiviert einen konti-
nuierlichen Suchlauf. Dies ist
interessant, wenn man zum
Beispiel die Antenne feinjus-
tieren möchte und dafür eine
sehr kleine Spanne benutzt,
die dann praktisch in Echtzeit
aktualisiert wird – fast wie ein
echter Spektrum-Analysator.
Sind alle Parameter nach
Wunsch konfiguriert, drückt
man auf die Scan-Taste. In
wenigen Sekunden wird das
Spektrum mit sehr großem
Detail gezeichnet. Je nach
Konfiguration werden sogar
die Spektren beider Polari-
sationen gezeichnet. Bei uns
dauerte der Aufbau ungefähr
15 Sekunden pro Polarisati-
on bei einem Frequenzschritt
von 5 MHz. Dies erzeugt ein
wirklich detailliertes Spek-
trum. Wird der Frequenz-
schritt auf 10 MHz erhöht,
reduziert sich der Aufbau auf
ungefähr die Hälfte der Zeit,
dafür sieht das Spektrum
nicht mehr so schön aus. Bei
einem Frequenzschritt von 1
MHz muss man etwas länger
warten, wird dafür aber mit
einem unglaublich hoch auf-
gelösten Spektrum belohnt.
Wir meinen nach einigem Tes-
ten, dass ein Frequenzschritt
von 5 MHz einen optimalen
Wert in Bezug auf Detail und
Schnelligkeit darstellt.
Dank der vollen Unter-
stützung der TBS 6991 kann
nun die Blindscan-Funktion
aufgerufen werden. Wird die
entsprechende Taste getä-
tigt, untersucht CrazyScan
im Spektrum alle gefundenen
Transponder und schreibt in
der Grafik zu diesen die je-
weiligen Empfangsparame-
werden. Es handelt sich da-
bei um eine StreamReaderEx
BDA DLL, den notwendigen
QT/QWT DLLs und eventu-
ell muss auch das Microsoft
Visual C++ 2008 SP1 instal-
liert werden. Diese Dateien
können von dem CrazyScan
Wiki auf
net/p/crazyscan/wiki/Home/
geladen werden. Nun kann
CrazyScan gestartet werden.
Zuerst gilt es, einige Para-
meter zu konfigurieren. Die
Benutzeroberfläche ist recht
einfach gehalten und im
Hauptbildschirm gibt es nur
sechs Gruppen, die konfigu-
riert werden müssen.
- Earth Position: Nicht not-
1...,32,33,34,35,36,37,38,39,40,41 43,44,45,46,47,48,49,50,51,52,...228