TELE-audiovision - Weltweit größte Digital TV Fachzeitschrift - page 32

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TELE-audiovision International — The World‘s Largest Digital TV Trade Magazine
— 07-08/2013
41. Favoritengruppen lassen sich ganz einfach im Xbox
Mediacenter erstellen
42. IPTV Streams via UPD Protokoll lassen sich in das TVHeadend
einbinden
43. Wiedergabe eines lokalen IPTV Teststreams bei uns in der
Redaktion
44. Über die serielle Schnittstelle kann direkt auf das Linux
Betriebssystem der Box zugegriffen werden
45. Während ein Softwareupdate ausgeführt wird, gibt die Box via
serieller Schnittstelle entsprechende Statusmeldungen aus
Signal anderer, gewöhnli-
cher Satellitenreceiver zu
unterscheiden. Praktischer-
weise lässt sich das Xbox
Mediacenter sowohl via Tas-
tatur und Maus als auch über
Fernbedienung steuern.
Insgesamt hat das Xbox
Mediacenter in Zusammen-
arbeit mit der Streaming
Box MOI einen sehr guten
Eindruck bei uns hinterlas-
sen und im Test jede Menge
Spaß gemacht.
Ein kleiner Wehrmutstrop-
fen bleibt jedoch: Der Ein-
satz des Xbox Mediacenter
auf iOS Geräten oder App-
le TV ist nur mit Hilfe eines
Jailbreaks, also einer tief-
greifenden Modifikation des
Betriebssystems, möglich,
da Apple die dafür notwen-
digen Apps nicht offiziell in
den App Store aufnimmt.
Etwas leichter haben es hier
die Besitzer eines Android
Smartphones oder Tablets,
dort lässt sich das Xbox Me-
diacenter zwar auch nicht
aus dem Google Play Store
laden, dafür aber wenigs-
tens ohne Eingriffe in das
Betriebssystem des mobilen
Endgeräts manuell installie-
ren.
Wer übrigens am PC oder
Mac nicht auf das Xbox Me-
diacenter
zurückgreifen
möchte, der kann die ein-
zelnen Programmstreams
auch via VLC Mediaplayer
(Download unter
-
deolan.org) empfangen.Da
dabei jedoch jeglicher Kom-
fort verloren geht - jeder
Senderwechsel muss zuerst
via TVHeadend Webinter-
face aktiviert werden - wird
diese Möglichkeit in der Pra-
xis wohl eher die Ausnahme
bleiben.
Aufgrund der offenen Soft-
warearchitektur der Strea-
ming Box MOI bleibt es dem
Anwender selbst überlassen,
ob und wann er die einzel-
nen Softwarekomponenten
aktualisiert. Um es aber ge-
rade Einsteigern einfacher
zu machen bietet Tenow auf
seiner Website in regelmä-
ßigen Abständen ein aktu-
alisiertes Softwarepackage
an, mit dessen Hilfe alle be-
teiligten Softwarekompo-
nenten automatisch auf den
neuesten Stand gebracht
werden. Das Update selbst
wird dabei über eine Micro
SD Karte vorgenommen, auf
die der Anwender einfach
zwei aus dem Internet von
der Tenow Website geladene
Dateien kopiert. Nach dem
Einschieben der Karte in den
Kartenleser und einem Neu-
start des Streamingcenter
MOI läuft die Aktualisierung
vollautomatisch ab. Für Pro-
fis besteht aber natürlich
jederzeit die Möglichkeit,
über ein Terminalprogramm
und die serielle Schnittstelle
den Vorgang zu überwachen
und sich die dazugehörigen
Statusmeldungen anzeigen
zu lassen. Über die serielle
Schnittstelle ist es übrigens
auch möglich, direkt auf das
Linux Betriebssystem der
Box Einfluss zu nehmen.
Für uns von der TELE-
audiovision war dieser Test
aus zwei Gründen besonders
spannend: zum einen die in-
novative Idee, die Program-
me zu streamen und zum
anderen die mindestens ge-
nauso innovative Idee, Hard-
ware und Software komplett
voneinander zu trennen.
Wir sind gespannt, wie die
Endverbraucher auf dieses
innovative Doppel-Konzept
reagieren werden.
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