TELE-audiovision - Weltweit größte Digital TV Fachzeitschrift - page 32

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TELE-audiovision International — The World‘s Largest Digital TV Trade Magazine
— 09-10/2013
7. Ohne Umweg gelangt man in
das Konstellations-Diagramm.
Deviser nutzt hier souverän die
hohe Auflösung des Bildschirms
und bietet daher eine gute Hilfe
Probleme zu diagnostizieren, die
von fehlerhaften Komponenten
hervorgerufen werden.
8. Weiter geht es in den Spekt-
rum Analysator Modus. Zuerst
fällt positiv auf, dass das Spek-
trum auch bei einer maximalen
Spanne von 1200 MHz in Echt-
zeit angezeigt wird. Echtzeit
bedeutet hier, dass sich das
Spektrum wirklich mehrere Male
pro Sekunde erneuert. Damit
kann man sofort erkennen, wie
man zum Beispiel eine Antenne
justieren muss, um einen maxi-
malen Empfang zu bekommen.
Weiterhin gefällt das Spektrum
dank seiner hohen Auflösung.
Selbst eng benachbarte Trans-
ponder mit geringer Bandbreite
werden klar und deutlich aufge-
löst.
9. Die Darstellung des Spek-
trums kann auf der zweiten
Ebene der Funktionstasten mit
Hilfe der DISPLAY Funktion
umgeschaltet werden. Statt das
Spektrum als Linie darzustellen,
kann es auch als gefüllte Fläche
angezeigt werden.
10. Ein weiterer Druck auf die
DISPLAY Funktionstaste und
das Spektrum wird als Wasser-
fall -Diagramm dargestellt. Deut-
lich lassen sich die Transponder
über einen Zeitraum verfolgen
undweil esmöglich ist, in diesem
Darstellungs-Modus auch par-
allel DiSEqC-1.2 Steuerbefehle
zu senden, ist das Einrichten
von motorisierten Antennen
plötzlich ein Kinderspiel. Wer
mehr über die Benutzung eines
Wasserfall Diagramms erfahren
möchte sei auf meine Berichte
in den TELE-audiovision-Ausga-
ben 12-01/2012 und 02-03/2012
hingewiesen.
11. Dass Deviser sich wirklich
Gedanken gemacht hat und
das Wasserfall-Diagramm nicht
einfach lieblos implementiert
hat macht sich durch erneuter
Auswahl der DISPLAY Funk-
tionstaste bemerkbar. Genau
wie in meiner Demonstrations-
Software wird das Spektrum
nun parallel zum Wasserfall-
Diagramm angezeigt. So kann
man deutlich die Transponder
im Spektrum erkennen und mit
Hilfe des obligatorischen Mar-
kers (dieser steht natürlich in
allen Anzeige-Modi zur Verfü-
gung) den Pegel messen, wäh-
rend das Wasserfall-Diagramm
gleichzeitig die Evolution des
Signals dokumentiert. Die sonst
übliche Spitzenhalte-Funktion
(die selbst verständlich weiter-
hin zur Verfügung steht) wird
dank Wasserfall-Diagramm wohl
nur noch selten benutzt werden.
12. Aktiviert man die Funktions-
taste mit der Option DRIVE, dann
kann mit den Auf/Ab-Tasten zwi-
schen dem DiSEqC-1.2 Modus
MOVE und STEP umgeschaltet
werden, wobei die Links/Rechts-
Tasten den Motor entsprechend
bewegen. Das Spektrum wird
dabei weiterhin in Echtzeit
bewegt und dank des Wasser-
fall-Diagramms kann man so
eindeutig die bestmögliche Aus-
richtung ermitteln. Außerdem
kann man so erkennen, welche
und wie viele Satelliten man
zwischen den Ost/West-Limits
der Antenne empfangen kann.
Dazu fährt man die Antenne
einfach von Osten nach Westen
(oder umgekehrt) und anhand
des Wasserfall-Diagramms kann
man klar die einzelnen Satelliten
erkennen und es ist durchaus
möglich, diese mit etwas Erfah-
rung auch zu identifizieren.
13. Der S7000 unterstützt sämt-
liche DiSEqC und Einkabel SCR
Normen mit einem eigenen
DiSEqC-Menu. Dieses kann im
Hauptmenü ausgewählt werden
oder jederzeit mit Hilfe der Funk-
tionstasten.
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