TELE-audiovision - Weltweit größte Digital TV Fachzeitschrift - page 34

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TELE-audiovision International — The World‘s Largest Digital TV Trade Magazine
— 09-10/2013
14. Es wird zwischen SaTCR
(SCR – Single Cable Routing)
und DiSEqC umgeschaltet. Im
SCR-Modus können die ein-
zelnen Frequenz-Fenster der
Antennendosen flexibel edi-
tiert werden, so dass der S7000
mit praktisch allen SCR-Schal-
tern harmoniert.
15. Im DiSEqC-Modus können
DiSEqC 1.0 und 1.1 Multischal-
ter (für bis zu 4 oder 16 LNB-
Eingange) angesteuert werden
sowie DiSEqC 1.2 Positionierer.
Außerdem können auch simple
Tonburst-Schalter angespro-
chen werden.
16. Die Sat-Finder Funktion
zeigt den Signalpegel ausge-
wählter Transponder des akti-
ven Satelliten an. Wahlweise
kann ein Signalton zugeschal-
tet werden, um die Antenne
auch ohne Blick zum Messge-
rät justieren zu können. Der
Satellit kann mit den Pfeil-Tas-
ten gewechselt werden, ohne
dass dieser Bildschirm verlas-
sen werden muss.
Das Besondere dieser Funk-
tion ist jedoch die automati-
sche Berechnung des Azimut,
der Elevation und des Skew
des LNB. Diese Daten werden
dank der GPS-Antenne ermit-
telt und die aktuelle Position
wird natürlich auch angezeigt.
Sollte es aus irgendeinem
Grund nicht möglich sein,
die geografische Position per
GPS zu ermitteln, kann diese
selbstverständlich auch manu-
ell eingegeben werden. Dies
mag auf dem ersten Blick nicht
besonders wichtig erscheinen,
werden die Antennen doch
stets im Freien montiert. Doch
was ist, wenn der Installateure
die Antenne schon in der eige-
nen Werkstatt vorjustieren
möchte, damit diese nur noch
schnell beim Kunden aufge-
baut werden muss? Dann kann
es sehr wohl praktisch sein,
die Position des Kunden vorab
manuell einzugeben.
17, 18, 19. Der S7000 ist in der
Lage, Empfangsparameter wie
Symbol Rate, FEC und Modula-
tion automatisch zu erkennen.
Viele Messgeräte scheitern an
dieser scheinbar einfachen
Aufgabund benötigen daher
stets aktuelle und speziell für
den Einsatz eingerichtete Kan-
allisten. Nicht so der Deviser
S7000: das Gerät erkennt diese
Parameter selbstständig und
in extrem kurzer Zeit. Tatsäch-
lich kann man mit dem Marker
einen beliebigen Transponder
anfahren (oder die Frequenz
auch direkt eingeben) und
im Messmodus ermittelt der
S7000 sofort in 1-3 Sekunden
sämtliche Empfangsparameter
und zeigt simultan auch gleich
die Messwerte an.
20, 21, 22, 23, 24. Der S7000
kann selbstverständlich auch
Audio und Video abspielen und
enthält entsprechende Deco-
der für analoge und digitale
Signale in MPEG2 und MPEG4.
Jederzeit kann diese Betriebs-
art mit Hilfe der TV-Taste
aufgerufen werden. Ist das
Signal noch nicht eingerastet,
weil man zum Beispiel gerade
erst im Spektrum-Modus den
Marker auf einen Transponder
bewegt hat, ermittelt das Mess-
gerät die entsprechenden Emp-
fangsparameter selbstständig
- genau wie im Mess-Modus.
In nur wenigen Sekunden wird
das Live-Bild unverschlüs-
selter Sender angezeigt und
man kann in der Service-Liste
des Transponders schnell
zwischen den verschiedenen
Kanälen wechseln, denn der
S7000 glänzt mit Umschaltzei-
ten von 1-3 Sekunden, je nach
Signalart und Modulation.
25. Der Deviser S7000 stellt
in diesem Modus sogar einen
kompletten Transportstream
Analyzer zur Verfügung.-Diese
Funktionen zielen besonders
auf Techniker, die für Kopf-
stationen, Empfangs- und
Sendeanlagen verantwortlich
sind. Alle Anaylzer Funktio-
nen stehen übrigens für jeden
empfangenen Transportstream
zur Verfügung, egal ob dieser
von den eingebauten DVB-S/
S2, DVB-C, DVB-T/H Tunern
stammt, vom ASI-Eingang
oder z.B. einer externen Trans-
portstream-Datei. Das erste
Bild zeigt die Hauptdaten des
Transportstreams. Die Band-
breite wird angezeigt sowie
NIT Informationen und grund-
legende statistische Angaben
zum Stream.
26. Im zweiten Bildschirm,
EVENT INFO, werden weitere
Informationen zur Qualität des
Transportstream angezeigt.
27. Der dritte Bildschirm, PID
VIEW, zeigt die Belegung der
verschiedenen PIDs an. Diese
Daten sind auch für Installa-
teure wichtig, denn sie können
bei der Einrichtung von klei-
neren
Kopfstationen
und
IPTV-Servern wichtige Rück-
schlüsse auf Fehler liefern,
zum Beispiel wenn versehent-
lich falsche PIDs konfiguriert
wurden.
28. Der vierte Bildschirm, Prog
Graph, zeigt Details zum ange-
wählten Kanal innerhalb des
Transportstreams an. Diese
Parameter geben wichtige Auf-
schlüsse auf die Auflösung
und vor allem die genutzten
CODECS. Beschwert sich ein
Kunde zum Beispiel, dass
ein bestimmter Kanal nicht
vom Receiver wiedergege-
ben werden kann, dann kann
der Grund darin liegen, dass
dieser Kanal mit von Profi-
Equipment genutzten 4:2:2
Chroma kodiert ist, statt mit
dem für handelsübliche Recei-
ver verwendeten 4:2:0 Chroma.
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