TELE-audiovision - Weltweit größte Digital TV Fachzeitschrift - page 172

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Plain, Madison,
Wisconsin
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TELE-audiovision International— TheWorld‘s Largest Digital TV TradeMagazine
—05-06/2014
Selbstgebauter
8mAntennenturm
Mike Kohl hat sich einen Traum er-
füllt, den viele Antennenfreunde träu-
men: einen eigenen Turm, auf dem
die Antennen montiert werden. Sein
Grundstück ist groß genug für diesen
Traum: es ist ein bewaldeter Hügel in
der fruchtbaren LandschaftWisconsins.
Alle lokalen Autokennzeichen verkün-
den es: „America‘s Dairyland“ (Ame-
rikas Milchland). Westlich von Wiscon-
sins Hauptstadt Madison, im kleinen
Ort Plain und direkt an der Landstraße
gelegen, geht es steil denHügel hinauf.
Dort steht schon der große Turm und
begrüßt denBesuchermit seinen vielen
Satellitenspiegeln.
Mike Kohl erzählt uns, wie er zu sei-
nemTurmkam: „Als ichdasGrundstück
1993 kaufte waren die Bäume noch
nicht so hoch gewachsen.“ Damals gab
es noch freie Sicht auf die Satelliten,
aber irgendwann war er zugewachsen.
Es gab zwei Alternativen:
Bäume abholzen oder einen
Turm bauen, der über die
Bäume hinwegsieht. Mike ent-
schied sich für AlternativeZwei:
„In2002halfmir einNachbar, den
Turm aus alten Telegraphenmasten
zu bauen.“ Mike zog drei Plattformen
ein; auf der zweiten Plattform instal-
lierte er eine Bank. „Hier sitze ich oft
im Sommer, sehe überall das Grün um
mich, höre die Vögel zwitschern und
sitze mitten in meinen Spiegeln.“ Ein
echter Traum!
Mike ist einer der wenigen die Erfah-
rung mit Satellitenempfang sammel-
ten, als es noch gar kein Satelliten TV
gab. „In 1973 ging ich zur USAir Force.
Dort lernte ich die Installation von Sa-
tellitensystemen.“ Stationiert war er in
Alaska. Nach 13 Jahren Militär verließ
er den Dienst und blieb in Alaska. Zu-
SatelliteDXerMikeKohl, USA
DXer REPORT
Oft sitztMikeKohl auf der Bankder zweitenPlattform
seinesAntennenturmsund sieht auf dieNatur rundum
ihnherum - und auf seinevielenSatellitenspiegel.
fälligwar dasgenaudieZeit, alsdieers-
tenSatelliten TV Programme starteten.
„Mit 6-7 Meter großen Spiegeln konnte
man die Programme in Alaska empfan-
gen.“ Zu der Zeit wußte kaum jemand,
wie man Satellitenspiegel installierte.
Das war Mikes Chance: er besorgte die
Spiegel und das Empfangsmaterial und
installierte die ersten Spiegel für Sat-
TV in Alaska.
Nachdem die ersten goldenen Jahre
als Satelliteninstallateur vorbei waren
wandte er sich anderenGebieten zu. In
1987 arbeitete er für eine Firma in Ka-
lifornien als Kommunikationstechniker
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