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TELE-audiovision.com

03-04/2015 —

TELE-audiovision International —

全球发行量最大的数字电视杂志

47. Sobald der

Transpondersuchlauf beendet

ist stehen die gefundenen

Transponder in einer neuen

Liste bereit und das Messgerät

startet automatisch ein

Messprotokoll, in welchem

alle Transponder sequenziell

gemessen werden. Das

Messprotokoll kann natürlich

gespeichert werden und als

CSV-Datei exportiert werden,

um diese zum Beispiel mit

Excel zu editieren. Es wird

keine spezielle PC-Software

benötigt, da die CSV-Datei ganz

normal auf einen USB-Speicher

geschrieben wird.

48. Die Messungen können

auch als Bar-Diagramm

dargestellt werden. Die

verschiedenen Farben zeigen

den Signalpegel innerhalb

vorgegebener Grenzwerte: für

DVB-C Messungen wird der

Balken in rot gezeichnet, wenn

der Signalpegel unterhalb

von 57 dBµV liegt, in orange

für Werte über 74 dBµV und

grün für Signalpegel zwischen

diesen beiden Grenzwerten.

Diese können vom Anwender

zwar nicht editiert werden,

doch Spaun hat sowieso schon

ideale Werte vorgespeichert.

Wenn Sie genau hinschauen

sehen Sie, dass ich eine TILT-

Messung durchgeführt habe:

dazu bewegt man die Marker

einfach mit dem Finger auf dem

Bildschirm. Beide sind durch

eine Gerade verbunden und der

Leistungs-Unterschied wird

vom Messgerät angegeben.

Diese Messung ist besonders

für die korrekte Einstellung von

Verstärkern wichtig, um eine

homogene Verstärkung über

den gesamten Frequenzraum

zu gewährleisten.

49. Hier habe ich eine zweite

TILT-Messung vorgenommen.

50. Das automatische

Messprotokoll kann so

eingestellt werden, dass nur

ein einzelner Durchlauf erfolgt

oder mehrere in Schleife. Alle

Messungen werden dabei

gespeichert und man kann

vorgeben, wie lange die Pause

zwischen den Durchläufen

betragen soll. Somit kann man

intermittierende Probleme

durch eine Langzeit-Messung

erfassen. Spaun hat hier auf

Details geachtet, denn jede

Messung erhält automatisch

einen Zeitstempel.

51. Eine weitere herausragende

Eigenschaft des Spaun Sparos

711: man kann gemischte Listen

erstellen, die verschiedene

Modulationen enthalten. Das

automatische Messprotokoll

misst dann alle vorgegebenen

Transponder. Benötigt wird

dies zum Beispiel, wenn die

Kabelanlage sowohl DVB-C

Transponder im UHF/VHF

Frequenzraum als auch

DVB-S/S2 Transponder im

Frequenzbereich von 950 MHz

bis 2150 MHz enthält. Falls

man jedoch von vorneherein

weiß, dass zum Beispiel

die Satelliten-Transponder

an einem anderen Kabel

vorhanden sind, kann zu

Beginn des Messprotokolls

vorgegeben werden, welche

Modulationen der Liste

gemessen werden sollen.

So kann man erst die DVB-C

Transponder messen,

das Kabel wechseln und

anschließend die DVB-S/S2

Transponder messen.

52. Das Echtzeit-Spektrum

für den Terrestrischen/Kabel-

Frequenzraum ist unglaublich

schnell und detailliert. Hier ist

die volle Spanne von 5 MHz bis

900 MHz sichtbar.

53. Reduziert man die Spanne

auf 500 MHz, werden noch

mehr Details sichtbar. Analoge

Transponder werden sichtbar

und lassen sich durch die

separaten Video- und Audio-

Pegelspitzen erkennen.

54. Der Haupt-Messbildschirm

ist für DVB-C Transponder wie

für alle anderen Modulationen

immer gleich. Auch in diesem

Fall werden alle wichtigen

Messungen, ein Ausschnitt

des Echtzeitspektrums, das

Live-Bild und die Kanal-

Informationen simultan

dargestellt.

55. Einfach wunderschön:

das 256QAM Konstellations-

Diagramm des Spaun Sparos

711. Hier lernt man die hohe

Auflösung des riesigen 10”

Touchscreens zu schätzen.

Ohne zoomen zu müssen

kann man das Konstellations-

Diagramm auswerten. Besser

geht es nicht.

56. Der Spaun Sparos 711

kann analoge Kanäle nicht

demodulieren. Dies ist aber

heutzutage auch gar nicht

mehr notwendig. Trotzdem

kann der Signalpegel und das

C/N Rauschmaß gemessen

werden – alles was man eben

für analoge Kanäle braucht.