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TELE-audiovision International — The World‘s Leading Digital TV Industry Publication

— 03-04/2015

TELE-audiovision.com

DVB-S Messung

65. Der gleiche Messbildschirm,

diesmal mit einem DVB-S Trans-

ponder.

66. Vom Haupt-Messbildschirm

ausgehend kann man auf die

Kanal-Informationstafel tippen,

um alle verfügbaren Kanäle

anzuzeigen. Von hier kann

man nach Belieben die Kanäle

umschalten.

67. Normalerweise braucht

man eigentlich nur den Haupt-

Messbildschirm, denn dieser

zeigt simultan alles Notwen-

dige über den eingerasteten

Transponder an. Vorbei sind

die Zeiten, wo man umständlich

auf winzigen LCD-Bildschirmen

zwischen verschiedenen

Bildschirmen umschalten oder

scrollen musste und die Daten

mit kryptischen Kürzel präsen-

tiert bekam. Mit dem Spaun

Sparos 711 bekommt man alles

auf einem riesigen Bildschirm

dargestellt.

68. Vom Haupt-Messbildschirm

ausgehend kann man einen der

vier Quadranten des Bild-

schirms antippen, um in das

jeweilige Untermenü zu schal-

ten. Hier sind wir wieder im

detaillierten Messbildschirm.

69. Tippt man hingegen auf

das Live-Bild, wird dieses im

Vollbild-Modus angezeigt. Hier

können weitere Funktionen auf-

gerufen werden. Beachten Sie

die Informationen in der oberen

linken Ecke: Kanal-Name, Auflö-

sung und verwendeter CODEC

werden angezeigt.

70. Die SERV Taste erlaubt die

Kanal-Wahl innerhalb des akti-

ven Transponders.

71. Die NIT Taste zeigt alle vor-

handenen Netzwerk-Daten. Hier

kann man zum Beispiel ablesen,

dass ich gerade HISPASAT auf

30.0W empfange.

72. Tippt man im Haupt-Mess-

bildschirm auf das Spektrum,

wird der Spektrum-Analysator

Modus aktiviert.

73. Die Spanne kann in Schrit-

ten von 1 MHz bis zu 1250 MHz

eingestellt werden, unabhän-

gig von der Spanne wird das

Spektrum immer in Echtzeit

dargestellt.

74. Ich war vom Detail des Spek-

trums, auch bei einer Spanne

von 500 MHz, sehr beeindruckt.

75. Wird das Spektrum im

Experten-Modus betrieben steht

die MODE Taste zur Verfügung.

Diese erlaubt die Konfiguration

des Spektrum-Analysators in

verschiedenen zusätzlichen

Betriebsarten.

76. Man kann zum Beispiel

zwischen einer normalen oder

schnellen Betriebsart schalten.

Natürlich wird dazu unter ande-

rem der RBW Filter passend

eingestellt, doch als Installateur

muss man sich nicht mit diesen

Parametern befassen. Wichtig

ist lediglich die Entschei-

dung, ob man ein schnelleres

Spektrum mit etwas weniger

Auflösung benötigt oder eher

ein langsameres Spektrum mit

besonders hoher Auflösung.

77. Hier zum Vergleich das

gleiche Spektrum mit einer 500

MHz Spanne aber im Fast-

Modus. Die Auflösung ist nur

geringfügig niedriger, aber das

Echtzeit-Spektrum wird noch

schneller dargestellt – ideal für

die Ausrichtung von Satelliten-

antennen.

78. Auf HISPASAT werden oft

Feeds übertragen und ich

konnte im Spektrum einen

Transponder mit besonders

reduzierter Bandbreite ausma-

chen.Obwohl ich keine Informa-

tionen über die notwendigen

Empfangsparameter hatte

konnte ich schnell das Signal

einrasten dank der AutoLock

Funktion des Spaun Sparos 711.

79. Das Messgerät brauchte

keine 5 Sekunden, um die

korrekten Empfangsparameter

zu ermitteln und der wirklich

gute Tuner konnte auch dieses

schwache Signal problemlos

einrasten.

halten. Muss man sehr unter-

schiedliche Anlagen betreu-

en kann es unter Umstän-

den nützlich sein, den Spaun

Sparos 711 ruckzuck ganz

spezifisch zu programmie-

ren – so kann auch ein Laie

nichts mehr falsch machen:

das Messgerät enthält dann

zum Beispiel nur noch eine

Protokoll-Liste, der Kollege

schließt das Antennenkabel

an, drückt im Hauptmenü auf

MEASUREMENT MAP, wartet

bis alle Transponder gemes-

sen wurden und tippt auf das

Disketten-Symbol.

Fertig.

Die Auswertung kann dann

vom versierten Kollegen im

Büro erfolgen.

Was mir besonders gut ge-

fallen hat: Spaun geht abso-

lut offen mit den Dateien um.

Die Transponder- und Pro-

tokoll-Liste wird nicht etwa

in einem obskuren binären

Format gespeichert, das nur

mit einer speziellen (und oft

kostenpflichtigen) Software

ausgewertet werden kann,

sondern als ganz gewöhnli-

che CSV-Datei. Diese Datei

kann man einfach in Excel

oder ähnlichen Programmen

öffnen. Wer Programmieren

kann, schreibt sich sogar sei-

nen eigenen Editor. Dies ist

vorbildlich, denn so lässt sich

das Messgerät auch an die di-

gitale Infrastruktur eines Un-

ternehmens anbinden.

Hinweis: in allen meinen